Richtig statt korrekt. Wir reden viel über Sprache, müssen aber endlich anders sprechen – ein Plädoyer für mehr Mut beim Framing.
Progressive analysieren Sprache hervorragend – scheitern aber meistens daran, Alternativen zu entwickeln. Und vor allem an deren Durchsetzung. Sie streiten mit Verve über den korrekten Begriff – während die Rechten einfach den wirksamen nehmen. Und damit die Debatten gewinnen.
Der Vortrag zeigt an Beispielen von diesseits und jenseits des Atlantiks, von heute und gestern, wie unterschiedlich die Herangehensweisen von links und rechts sind. Woran das liegt. Und was die einen von den anderen lernen könnten.
Der Appell: Fachliche Korrektheit und politische Wirksamkeit dürfen nicht länger gegeneinander ausgespielt werden. Ein Begriff darf definieren und deuten, er darf Spielräume lassen – vor allem aber muss er in die Debatte kommen. Sonst nehmen sich die rechten Begriffe diesen Raum ganz allein.
Für alle, die Sprache nicht nur verstehen, sondern auch gestalten wollen.