Die menschliche KI - Wer wir sein müssen, wenn Maschinen immer besser werden
Künstliche Intelligenz verändert gerade nicht nur unsere Arbeit, unsere Bildung und unsere Wirtschaft. Sie verändert unser Bild vom Menschen. Wenn Maschinen schreiben, rechnen, planen, analysieren und entscheiden können, stellt sich eine alte Frage neu: Was bleibt uns? Und noch wichtiger: Was machen wir daraus?
Ali Mahlodji dreht in seiner Keynote die Debatte um. Er spricht nicht über KI als technisches Werkzeug, sondern über das, was er die "menschliche KI" nennt: unsere kreative, kindliche, körperliche und kollektive Intelligenz. Also jene Fähigkeiten, die nicht auf Knopfdruck funktionieren, die aber darüber entscheiden, ob wir in einer Zeit der Beschleunigung bloß reagieren oder bewusst gestalten.
Denn vielleicht liegt die eigentliche Herausforderung nicht darin, mit Maschinen Schritt zu halten. Vielleicht liegt sie darin, nicht zu vergessen, was Menschen können, wenn sie einander zuhören, lernen, zweifeln, kooperieren und Verantwortung übernehmen.
Welche Geschichte der Menschheit wollen wir schreiben? Wie bleiben wir bei uns selbst, wenn Technologie immer mehr übernimmt? Und wie schaffen wir eine digitale Gesellschaft, die den Menschen nicht kleiner macht, sondern größer?