Hack the Verfassungsschutz
Der Verfassungsschutz nutzt hochentwickelte Daten- und Analysesoftware – sprechen will das Innenministerium darüber allerdings nicht. Die Begründung: Staatsgeheimnis. So bleiben grundlegende Fragen unbeantwortet. Etwa, ob der Einsatz der Systeme rechtlich ausreichend abgesichert ist, wie viel sie kosten und wie abhängig Österreich von ausländischen Anbietern geworden ist.
Dabei lässt sich mit frei zugänglichen Quellen erstaunlich viel über die eingesetzten Programme herausfinden. Der Vortrag zeigt, welche Werkzeuge der Verfassungsschutz verwendet, was sie leisten und welche Spuren sie im Netz hinterlassen. Außerdem geht es um eine überraschende Frage: Was verrät das Internet über die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Geheimdienstes? Die Antwort: eine ganze Menge. Diese Infos wurden bisher noch nie veröffentlicht.