Wenn Daten töten: Wie KI über Leben und Tod entscheiden kann
Am Morgen des 28. Februar 2026 winkt der 9-jährige Mikaeil im südiranischen Minab seiner Mutter auf dem Schulweg zu. Wenige Stunden später ist er tot, zusammen mit 167 anderen Kindern und Lehrkräften. Seine Mutter findet ihn im Kühlwagen, den Rucksack noch immer fest umschlungen.
Was ist passiert? Ein KI-gestütztes Militärsystem aus dem Palantir-Umfeld hat veraltete US-Zieldaten genutzt und die Schule fälschlicherweise als Militärgelände eingestuft. Das erschreckende Kernproblem: Während die Zielanalyse im Irak-Krieg noch sechs Stunden dauerte, entscheidet die KI heute in nur 85 Sekunden. Der Mensch klickt die Entscheidung nur noch pro forma durch. Wie die KI zu ihrem Ergebnis kommt, bleibt eine unkontrollierbare Black Box.
Die Relevanz
Palantir-Software wird bereits in deutschen Bundesländern eingesetzt. International blockieren die USA und Russland jede Regulierung autonomer Waffen. Wenn wir solche Katastrophen verhindern wollen, muss Deutschland politisch radikal umdenken und – wie damals beim Verbot von Landesminen – auch ohne die Großmächte handeln.
Die Haltung
Ich habe diese Präsentation bereits dieses Jahr auf der TINCON Berlin gehalten. Für die kommende Präsentation werde ich den Vortrag aktualisieren und mit den neuesten Erkenntnissen und Recherchen zu diesem Fall anpassen.
Ich blicke als Autor*in differenziert auf diesen Fall: Das iranische Regime instrumentalisiert diese Tragödie für eigene Propaganda. Doch die zweite Wahrheit bleibt: Die USA haben eine Schule bombardiert.
Das Ziel
Diese Präsentation rekonstruiert den Angriff minutiös über OSINT-Recherchen. Sie zeigt Minab als ist eine universelle, systemische Warnung vor der Zukunft der Kriegsführung.