Medien zwischen Macht und Ohnmacht: Wege in den wehrhaften Journalismus

Medien zwischen Macht und Ohnmacht: Wege in den wehrhaften Journalismus

Nadia Zaboura

Deutsch
(Kurz-) Vortrag
Medien & Öffentlichkeit
#Demokratie #Journalismus #Rechtsruck
Journalismus ist kritische Infrastruktur für Freiheit und Gerechtigkeit.Doch ist er gegen das faschistische Comeback und seine extremistische Landnahme gewappnet? Welche zentrale Rolle kommt ihm dabei zu? Der Vortrag zeigt Wege in den wehrhaften Journalismus in einer Echtzeit-vernetzten Welt.

Hassrede, Bedrohung, Agitation: Faschistische Akteure und Netzwerke setzen zunehmend Fadenkreuze auf die Demokratie, ihre Strukturen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Dabei gerät auch die freie Presse verstärkt unter Beschuss. Kein Wunder. Gerade seriöser und machtkritischer Journalismus ist Menschenfeinden, Allmachtsphantastikern und Antidemokraten ein Dorn im Auge. Und doch fallen deutschsprachige Leitmedien gerade in diesen Zeiten immer wieder durch Praktiken auf, die aktiv mit journalistischer Professionalität, Integrität und Ethik brechen: Eugeniker werden mit medialer Reichweite geadelt. Pro-und-Contra-Meinungsstückeverformen Menschenrechte zur reinen Meinungssache, degradieren Menschenwürde zum Verhandlungsgegenstand. Und auch die journalistische Bewertung von Weltgeschehen wird zunehmend verweigert.

Journalistische Medien sind kritische Infrastruktur für Freiheit und Gerechtigkeit. Doch sind sie gegen das faschistische Comeback und seine extremistische Landnahme gewappnet? Welche zentrale Rolle kommt ihnen dabei zu? Und wie sehen Wege in den wehrhaften Journalismus aus in einer Echtzeit-vernetzten Welt aus?

Der medienanalytische Vortrag zeigt: Medien müssen sich jetzt entscheiden.