Marimekko oder Marie Kondo? – Wie man mit Datenvisualisierungen Joy sparkt und der Gesellschaft nützt
Ramona Casasola-Greiner , Matthias Böck
Während der Corona-Pandemie wurde der breiten Bevölkerung plötzlich abverlangt, sich mit Tabellen, Heatmaps und Balkendiagrammen zu befassen. Dass das nicht immer gut geklappt und zu besseren Entscheidungen geführt hat, wissen wir. Doch welche Möglichkeiten, Daten greifbar zu machen, sie zu veranschaulichen, gibt es eigentlich und welche sind in welchem Fall besser oder schlechter geeignet? Und warum?
Nach einer kurzen Einführung in die Grundlagen der Datenvisualisierung zeigen wir aktuelle Best- und Worst-Practices aus dem Umfeld des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks und der Politik – dort, wo Daten visualisiert werden, die eben nicht an ein Fachpublikum und ausgebildete Datenanalyst:innen gerichtet sind, sondern von wirklich allen verstanden werden sollen.
Der Vortrag schließt mit der Frage, wie Menschen grundsätzlich Entscheidungen treffen und unserem Erklärungsansatz, warum weniger manchmal mehr ist – bei der Datenvisualisierung, aber auch bei der Suche nach größtmöglicher Sicherheit.