Für eine funktionierende Demokratie braucht es zugänglichen Journalismus
Sandra Schmdhofer , Kristina Kobl
Alle Menschen sollen verstehen, was auf der Welt passiert. Nur so können alle teilhaben und informierte Entscheidungen treffen. Das ist wichtig für die Demokratie. Aber die Berichterstattung ist für viele Menschen nicht gut zugänglich. Mehr als jeder 5. Mensch in Deutschland und Österreich hat Schwierigkeiten beim Verstehen von schweren Texten. Daszu gehören zum Beispiel Menschen mit Lernschwierigkeiten, Menschen mit Demenzerkrankungen und Menschen, die gerade erst Deutsch lernen. Wer Informationen in schwerer Sprache nicht versteht, verliert leicht das Vertrauen: in Medien, in Institutionen, in die Demokratie.
Das muss sich ändern - und zwar durch mehr Journalismus in einfacher Sprache. In unserem Vortrag zeigen Journalist*innen mit und ohne Behinderungen vom inklusiven Medienhaus andererseits, warum es gerade in der heutigen Zeit so wichtig ist, dass Informationen zugänglich sind, wie das besser funktionieren kann und warum zugängliche Informationen Vorteile für alle Menschen hat.