FUCK LEADERSHIP! WARUM DU NICHT IN DER FÜHRUNGSETAGE VERSAUERN SOLLTEST.

FUCK LEADERSHIP! WARUM DU NICHT IN DER FÜHRUNGSETAGE VERSAUERN SOLLTEST.

Daniela Woytewicz

Deutsch
(Kurz-) Vortrag
Medien & Öffentlichkeit
#Arbeit #Emotionen #Teilhabe & Zugang
Drei Jahre lang leitete ich eine Digital-Unit mit über 50 Mitarbeitenden. Dann ging ich freiwillig zurück ins operative Geschäft. Kein Scheitern, sondern eine bewusste Entscheidung. Die Session hinterfragt das Narrativ vom ständigen Aufstieg und zeigt, warum gute Führung Nähe zum Machen braucht.

Drei Jahre lang habe ich die Digital-Unit von 1LIVE mit über 50 Mitarbeitenden geleitet. Dann habe ich etwas getan, das LinkedIn-Karriereberater:innen für Wahnsinn halten: Ich bin freiwillig zurück ins operative Geschäft gegangen. Kein Burnout. Kein Drama. Eine bewusste Entscheidung.

In 15 Minuten erzähle ich, warum "immer weiter nach oben" ein toxisches Karriere-Narrativ ist und warum der Kreislauf von Führen → Machen → Führen → Machen mich zur besseren Leaderin macht. Ich räume mit dem Mythos auf, dass gute Führung bedeutet, sich vom operativen Geschäft zu entfernen. Stattdessen zeige ich: Die besten Leader:innen sind die, die ihr Handwerk nie vergessen – und regelmäßig zurück in die Arena gehen.

Die 15 Minuten Publikums-Interaktion: Danach drehen wir den Spieß um. Ich stelle euch die unbequemen Fragen:

  • Wer von euch fühlt sich in der Führungsetage gefangen?
  • Wer vermisst das operative Geschäft, traut sich aber nicht, das laut zu sagen?
  • Was würdet ihr morgen operativ machen wollen, wenn Karriere kein linearer Aufstieg sein müsste?

Wir machen Quick-Breakouts, sammeln eure ehrlichen Antworten und entwickeln gemeinsam neue Karriere-Narrative. Das wird kein Vortrag – das wird ein kollektiver Reality-Check.

Die 5 Take-Aways:

  1. Permission to "downgrade": Warum Karriererückschritte oft Karrieresprünge sind
     Ihr lernt, Karriere nicht als Leiter, sondern als flexible Bewegung zu verstehen – und bekommt Argumente, um eure Entscheidungen gegenüber Zweifler:innen zu verteidigen.
  2. Der Produkt-Instinkt-Check: Bist du noch nah genug dran?
     Ein brutaler Selbsttest: Verstehst du noch, was dein Team täglich macht? Oder bist du zur reinen Strategin geworden, die blind entscheidet?
  3. Das Peter-Prinzip vermeiden: Wie du rechtzeitig merkst, dass du in der falschen Rolle bist
     Konkrete Red Flags, die zeigen, wann Führung dich von deiner Stärke entfernt – und wie du gegensteuern kannst.
  4. Glaubwürdigkeit neu definieren: Warum "Ich kann das auch" mehr zählt als "Ich bin die Chefin"
     Praktische Beispiele, wie operative Nähe eure Führungskraft verstärkt statt schwächt.
  5. Der Karriere-Kreislauf: Ein neues Modell für moderne Leader:innen
     Ihr nehmt ein Framework mit, das Karriere als Bewegung zwischen Führen und Machen versteht – und wie ihr das in eurem Kontext umsetzt.

    Diese Session wird unbequem. Ich werde Dinge laut sagen, die viele nur leise denken: Dass Führung überbewertet ist. Dass viele von uns in Rollen feststecken, die uns nicht glücklich machen. Dass LinkedIn-Karrierepfade oft Bullshit sind.

Ich lebe gerade, was ich pitche: Als Senior Innovation Managerin im SWR X Lab bin ich bewusst zurück ins Experimentieren, ins Machen, ins Operative gegangen. Das ist kein Scheitern. Das ist eine Kampfansage an veraltete Karrieremodelle.

Let's fuck leadership – together.